Notstromversorgung
Notstromgeräte für planbare Ausfallsicherheit im Betrieb
Notstromgeräte schützen sensible Betriebsabläufe, technische Anlagen und notwendige Gebäudefunktionen vor den Folgen eines Stromausfalls. Entscheidend ist keine möglichst große Anlage, sondern eine gezielte Ersatzversorgung für die Verbraucher, die tatsächlich weiterlaufen müssen. Die Gesellschaft für Energieeffizienz verbindet Aggregate unterschiedlicher Leistungsklassen mit Umschalttechnik, Automatisierung und vorhandenen Energiesystemen.
Funktionsprinzip
Wie Notstromgeräte kritische Verbraucher absichern
Eine technische Notstromversorgung speist festgelegte Verbraucher, wenn das öffentliche Netz ausfällt. Ein Aggregat erzeugt dafür elektrische Energie, während Umschalt- und Automatisierungstechnik die Einspeisung steuert. Welche Verbraucher dazugehören, richtet sich nach dem Gebäude, den Betriebsabläufen und den Sicherheitsanforderungen.
Bedarfsermittlung
Welche Verbraucher brauchen bei einem Stromausfall Energie?
Zuerst zählt, was im Ernstfall nicht ausfallen darf. Krankenhäuser, Seniorenwohnanlagen, Hotels, Schulen, Mehrfamilienhäuser und Unternehmen haben dabei sehr unterschiedliche Anforderungen.
Kritische Lasten festlegen
Gemeinsam mit dem Betreiber grenzt das Team notwendige Verbraucher von weniger dringlichen Lasten ab. So muss das Aggregat nicht automatisch das gesamte Gebäude speisen. Das hält die Leistungsklasse am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet.
Mobile oder stationäre Bauart
In der Landwirtschaft kommen häufig mobile Aggregate zum Einsatz. Gewerbliche Betriebe und die Wohnungswirtschaft nutzen dagegen öfter stationäre Systeme, weil feste Einbindung und automatische Umschaltung dort meist stärker ins Gewicht fallen.
Umschaltung und Stromverteilung
Bei einer selektiven Versorgung braucht die vorhandene Verteilung unter Umständen Anpassungen. Nur so erreicht der erzeugte Strom die festgelegten Gebäudebereiche. Stationäre Anlagen lassen sich außerdem mit PV-Anlagen oder bestehenden Blockheizkraftwerken kombinieren.
Ablauf
So kommen Anlage und Verteilung zusammen
Bedarf klar abgrenzen:
Sie benennen sensible Abläufe und unverzichtbare Verbraucher. Das Fachteam prüft anschließend, welche Bereiche Ersatzstrom brauchen.
Technik passend auswählen:
Die Gesellschaft für Energieeffizienz ordnet Leistungsklasse, mobile oder stationäre Bauart sowie Umschalttechnik dem ermittelten Bedarf zu.
Systeme miteinander verbinden:
Spezialisten passen bei Bedarf die Stromverteilung an und binden vorhandene PV- oder BHKW-Systeme ein. Kompatible Schnittstellen können auch ein übergeordnetes Gebäudeenergiemanagement einbeziehen.
Betrieb praktisch prüfen:
Techniker nehmen die Anlage in Betrieb und testen Aggregate, Umschaltung und Automatisierung. Spätere Wartungs- und Testdienstleistungen sichern die Funktionskontrolle.
Sicherheitskonzept
Ausfallsicherheit für Betrieb und Gebäude
Laufender Betrieb: Die selektive Versorgung hält festgelegte Maschinen, Gebäudetechnik oder sensible Betriebsbereiche verfügbar. Welche Lasten dazugehören, klärt jedes Projekt vor der technischen Einbindung.
Erhöhte Sicherheitsanforderungen: Kritische Infrastrukturen und Unternehmen mit besonderem Schutzbedarf erhalten Sonderkonzepte mit passenden Aggregaten, Umschalttechnik und regelmäßigen Tests. Ein Notstromaggregat entspricht dabei nicht automatisch einer technisch unterbrechungsfreien Stromversorgung.
Nachgefragt
Häufige Fragen zu Auswahl, Einbindung und Tests
Passt eine mobile oder eine stationäre Anlage besser?
Mobile Aggregate passen häufig zu wechselnden Einsatzorten in der Landwirtschaft. Bei Gewerbe- und Wohngebäuden spricht eine feste Einbindung mit automatischer Umschaltung oft für ein stationäres System.
Welche Voraussetzungen braucht die Einbindung in bestehende Systeme?
Zuerst müssen die zu versorgenden Verbraucher feststehen. Danach prüft das Fachteam Stromverteilung, Leistungsklasse, Umschalttechnik sowie verfügbare und kompatible Schnittstellen.
Muss das Aggregat das gesamte Gebäude speisen?
Nein, häufig genügt die Versorgung ausgewählter kritischer Bereiche. In diesem Fall kann das Fachteam die Stromverteilung an die getrennten Lasten anpassen.
Wie bleibt eine Anlage einsatzbereit?
Wartungen und Funktionstests prüfen Aggregat, Umschaltung und Automatisierung. Die passenden Prüfungen richten sich nach Anlage und Einsatzanforderung.
Beratung
Notstromversorgung als Teil des Energiekonzepts
Eine abgestimmte Ersatzversorgung verbindet kritische Lasten, geeignete Leistungsklassen, Stromverteilung und Umschaltung zu einem schlüssigen Konzept. Die Einbindung in vorhandene PV- oder BHKW-Systeme erhöht die Ausfallsicherheit des gesamten Energiesystems. Lassen Sie Ihren Bedarf über den direkten Kontakt zur Gesellschaft für Energieeffizienz prüfen.
