Stromspeicher
Batteriespeicher passend zu Verbrauch und Erzeugung
Ein Batteriespeicher rechnet sich nicht allein durch seine Kapazität. Entscheidend ist, wann Strom zum Laden bereitsteht und wann Ihr Betrieb ihn benötigt. Die Gesellschaft für Energieeffizienz plant das System für einen wirtschaftlichen Gesamtbetrieb mit bestehender oder neuer PV-Anlage, BHKW und Netzanschluss.
Funktionsweise
Wie ein Batteriespeicher im Betrieb arbeitet
Ein Batteriespeicher nimmt verfügbaren Strom auf und gibt ihn zu festgelegten Zeiten wieder ab. So nutzen Betriebe eigene Erzeugungsmengen gezielter oder reagieren auf Verbrauchsspitzen. Falls Sie Netzersatz benötigen, muss die Planung diese Funktion von Anfang an berücksichtigen.
Auslegung
Die Auslegung beginnt mit Ihrem Bedarf
Funktionen und Energiemengen
Zuerst klären wir, was das System leisten soll. Dazu zählen die verfügbare Lademenge, die geplanten Entladezeiten und der mögliche Netzersatz. Eine große Kapazität allein hilft wenig, wenn Erzeugung und Verbrauch zeitlich nicht dazu passen.
Anbindung an vorhandene Anlagen
Der Stromspeicher lässt sich nach Anforderung mit einer PV-Anlage, dem Netz und einem stromerzeugenden Blockheizkraftwerk verbinden. Ein Energiemanagementsystem erfasst und zeigt die Energieströme und steuert sie bei verfügbaren, kompatiblen Schnittstellen automatisch. Die übergeordnete Steuerung aller Energieflüsse gehört zum Gebäudeenergiemanagement.
Dimensionierung
Passt eine Standardgröße zu Ihrem Betrieb?
Meist nicht. Gewerbliche Unternehmen, Landwirtschaftsbetriebe und Eigentümergemeinschaften unterscheiden sich bei Verbrauch, Erzeugung und Betriebszeiten deutlich. Ein Baukastensystem kann deshalb Kapazität ungenutzt lassen oder am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen.
Wirtschaftlichkeit: Die Auslegung richtet sich nach nutzbaren Strommengen und dem zeitlichen Bedarf, nicht nach einer möglichst großen Batterie.
Lebensdauer und Ausbau: Betriebsweise und Ausbaufähigkeit fließen in die Entscheidung ein. Viele Systeme lassen sich erweitern, trotzdem verdient die passende Größe im ersten Planungsschritt Vorrang.
Ablauf
So führen 4 Schritte zur passenden Anlage
Ziele klären:
Sie benennen Eigenverbrauch, Entladezeiten und einen möglichen Netzersatzbedarf.
Energiemengen prüfen:
Unser Team vergleicht verfügbare Lademengen mit dem zeitlichen Strombedarf.
System planen:
Die Gesellschaft für Energieeffizienz legt Kapazität, Betriebsweise und erforderliche Schnittstellen fest.
Anlage umsetzen:
Fachkräfte installieren und konfigurieren die Technik, nehmen sie in Betrieb und richten das Monitoring ein.
Nachgefragt
Häufige Fragen zur betrieblichen Stromspeicherung
Für welche Betreiber eignet sich ein Stromspeicher?
Gewerbliche Anlagenbetreiber, Landwirtschaftsbetriebe und Eigentümergemeinschaften kommen infrage, wenn Erzeugung und Strombedarf zeitlich auseinanderliegen. Die verfügbaren Lademengen müssen zum geplanten Betrieb passen.
Welche Angaben braucht die Planung?
Wichtig sind die gewünschten Funktionen, verfügbare Strommengen, Entladezeiten und die Frage nach Netzersatz. Zusätzlich braucht die Planung Angaben zu vorhandenen oder neuen Erzeugungsanlagen.
Sollte ich eine spätere Erweiterung einplanen?
Eine Erweiterung lässt sich bei vielen Systemen technisch umsetzen. Dennoch sollte die erste Auslegung den absehbaren Bedarf möglichst vollständig berücksichtigen, statt zu klein zu starten.
Kann die Anlage bei einem Netzausfall einspringen?
Netzersatz gehört nur dann zum Konzept, wenn Sie diese Funktion ausdrücklich benötigen. Planung und Konfiguration müssen diesen Anwendungsfall von Beginn an berücksichtigen.
Beratung
Batteriespeicher wirtschaftlich richtig dimensionieren
Die passende Anlage verbindet Kapazität, Ladeangebot, Entladezeiten und Betriebsziel zu einem schlüssigen Gesamtkonzept. Preisorientierte Standardtechnik ersetzt diese Auslegung nicht. Fragen Sie eine Prüfung Ihres Speicherbedarfs an.
